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Wiesn/ Oktoberfest 2012

Die Vorbereitungen auf das diesjährige Oktoberfest laufen bereits auf Hochtouren. Nachdem die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, erwarten die Betreiber auch dieses Jahr wieder einen neuen Besucherrekord. Wer dieses Jahr einen Besuch auf der Wiesn in Erwägung zieht, sollte sich im Vorfeld ausreichend informieren und seine An- und Abreise genau planen.

Der Eingang zur Wiesn (Foto: Maren82, pixelio.de)

Zelte im vergleichenden Überblick

Zu den beliebtesten Zelten auf dem Oktoberfest zählt ohne Zweifel die Augustiner Festhalle. Die Bedienungen sind immer gut gelaunt und der Stress erscheint dem Besucher nicht besonders groß. Tradition wird hier noch großgeschrieben. Hier gibt es noch hochwertiges Bier aus den echten 200 Liter Holzfässern. Zusammen mit wunderbarem Essen lädt die Augustiner Festhalle zu einem längeren gemütlichen Aufenthalt ein.

Wer auf dem Oktoberfest ist, darf das Festzelt der Ochsenbraterei nicht verpassen und sollte auf jeden Fall einen der fast 100 verbratenen Ochsen probieren. Die Stimmung in der Ochsenbraterei ist immer ausgelassen: Es wird zur traditionellen Blasmusik getanzt. Leckere Schmackerln und ein süffiges Spatenbier runden den Besuch ab.
Das Schützenfestzelt ist für seine ausgiebige Feierstimmung bekannt. Neben vielen jungen Leuten (meist Studenten aus München) feiert hier alt neben jung bis in die frühen Morgenstunden. Hier sollte ein Besuch aber schon in den Vormittagsstunden in Angriff genommen werden. Gegen Mittag ist das Zelt meist bereits voll. Auch außerhalb der Stoßzeiten am Wochenende ist die Chance auf einen Platz hier größer. Auch wenn bereits eine Schlange vor dem Festzelt ist, wird geduldiges Anstehen oft belohnt. Sobald genügend Leute das Zelt verlassen haben, darf das Sicherheitspersonal neue Besucher einlassen.

Attraktionen:

Die Fahrgeschäfte und Kirmesbuden auf den Wiesn sind immer wieder ein Highlight für groß und klein. Neben traditionellen Fahrgeschäften, die jedes Jahr auf dem Oktoberfest zu finden sind, sind auch immer wieder neue Fahrgeschäfte auf der Wiesn ansässig. Es lohnt es sich also eine genaue Besichtigung aller Attraktionen, bevor man sich für eine bestimmte entscheidet.

Tipps

Da jedes Jahr rund 6 Millionen Besucher das Oktoberfest und die Zelte stürmen, ist es nicht ganz einfach, einen Sitzplatz in einem Festzelt zu bekommen. Wenn Sie unter der Woche Zeit haben, so ist ein Besuch außerhalb der Wochenendzeiten empfehlenswert.
Sie sollten in jedem Fall frühzeitig einen Tisch reservieren lassen, auch wenn dies meist mit einigen Zusatzkosten verbunden ist. Die meisten Zelten legen eine bestimmte Anzahl an Marken fest, die bei einer Tischreservierung dazu gekauft werden müssen. Alternativ hilft nur das frühe Aufstehen, um sich einen Sitzplatz zu sichern. more…

Oktoberfest Survival Guide

kann

Gerade wer zum ersten mal auf das Oktoberfest fährt ist als Neuling ohne den ein oder anderen Tipp recht aufgeschmissen. Darum gibt’s jetzt hier den Oktoberfest Survival Guide (Oktoberfest Überlebenstraining), damit das erste Oktoberfest im Leben ein voller Erfolg wird und so auch nicht das letzte Mal bleibt.

Wiesn Bekleidung

MUNICH, GERMANY - OCTOBER 03:  A couple dresse...

MUNICH, GERMANY -  Getty Images via @daylife)

An vorderster Stelle steht natürlich die Mode, wie das Rheinland seine Kostüme zu Karneval hat so haben die Bayern ihre Trachtenmode anlässlich des Oktoberfestes.

Wer sich modisch also nicht von Anfang an schon ins Aus katapultieren möchte sollte sich der dort herrschenden Mode wenigstens ein bisschen anpassen.
Für die moderne Frau im Trachtenlook stehen zahlreiche Dirndl in den verschiedensten Längen, Mustern und Designs zur Verfügung. Der moderne Mann trägt auf dem Oktoberfest dagegen die typische Lederhose.

Wichtig für gelungene Tage auf den Wiesn sind bequeme Schuhe, so sollte man als Frau nicht die höchsten High Heels auspacken die man finden kann. Bewusst sollte man sich bei der Wahl der kompletten Garderobe darüber sein das der ein oder andere Liter Bier einen treffen kann-

Essen und Trinken auf dem Oktoberfest

Ein absolutes No Go auf dem Münchner Oktoberfest ist das mitbringen irgendwelcher Speisen oder Getränke, damit würde man schnell anecken und der Spaß am Fest wäre schnell verflogen.

Maß-mug

Anstoßen (Photo credit: Wikipedia)

Wer es bis die tief in die Nacht auf dem Oktoberfest aushalten möchte sollte dafür sorgen das ein gewisser Alkoholpegel nicht überschritten wird und der Körper generell mit ausreichend anderer Flüssigkeit versorgt ist. Denn sonst kann es entweder zum Vollrausch kommen oder aber auch zum Kreislaufzusammenbruch auf Grund mangelnder Flüssigkeitszufuhr.

Allerdings ist es auch schwer komplett nüchtern es zu später Stunde zwischen all den angeheiterten Menschen auszuhalten, weswegen sich ein leichter Schwips schon empfiehlt.

In der Gruppe auf der Wiesn

Besucht man mit mehreren Freunden die Wiesn sollte man von Anfang an Vorkehrungen für denn Fall treffen das man sich aus den Augen verliert. Denn verliert man sich einmal ist es ohne vorherige Absprache schwer bis unmöglich einander wieder zu finden.
Für diesen Fall sollte man zum einen einen Treffpunkt ausmachen an dem man sich trifft sobald aufgefallen ist das eine oder mehrere Personen fehlen und zum anderen ist es ratsam immer ein Mobiltelefon parat haben.

Ein Mobiltelefon ist auch dann nützlich wenn plötzlich ein Taxi oder gar die Polizei oder der Notarzt benötigt werden. Bei einer so hohen Anzahl von Menschen passieren leider auch jedes Jahr immer wieder Unfälle oder Diebstähle. Um sich vor Diebstählen zu schützen empfiehlt die Polizei übrigens Wertsachen nah am Körper zu tragen und nicht aus den Augen zu lassen.

Flirten auf der Wiesn

Wie war das mit dem Bändchen am Dirndl?

Merke:

„Schleife rechts ist schlecht.” (vergeben, verheiratet)

“Schleife links, Glück bringt’s!” (single)

Theoretisch gibt es auch noch die Möglichkeit, die Schleife vorne zu tragen (Jungfrau). Nur wenige Frauen wollen das heute noch so machen.

Hinten gebunden bedeutet Witwe, obwohl Kellnerinnen hinten einfach praktischer finden, weil sie sich leichter durch die engen Bierbänke schummeln können. In Gegenden wie der Steiermark ist es Tradition, immer hinten zu binden.

Sieht man von diesen Besonderheiten ab, gelten auf der Wiesn ganz normale Flirtregeln, wie sie immer gelten.

Fazit

Wer all diese Tipps und Ratschläge befolgt wird sicher schöne Tage auf den Wiesen haben und gerne auch ein weiteres mal das Oktoberfest feiern. Sogar mit der Familie.

 

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Fotoverbot auf dem Oktoberfest 2009

Auf dem Oktoberfest 2009 hat die Pächterfamilie Steinberg für das Hofbräu-Zelt eine Pressezensur verhängt. Die Bildjournalisten mussten vorher Klauseln unterschreiben und erklären, dass sie keine „Aufnahmen von Personen in unvollständiger oder unangemessener Kleidung“ machen würden. Der Zeltbetreiber will dadurch im Auftrag von Sittlichkeit und Jugendschutz sein Hausrecht wahrnehmen und die Persönlichkeitsrechte der Gäste schützen. Auch sind im Hofbräu-Zelt „Aufnahmen von unter Alkohol stehenden Personen, einzeln oder in Gruppen“ grundsätzlich nicht gestattet. Erst nach dem Unterschreiben dieser Klauseln bekamen die Journalisten eine Drehgenehmigung oder Akkreditierung.

Der Bayerische Journalistenverband war deshalb verständlicherweise über diese Zensur erbost. Dass das Oktoberfeld „nicht nur heile Welt“ ist, ist allseits bekannt. Medienrechtler sehen das Foto- und Filmverbot auf der Wiesn (Oktoberfest) auch kritisch. Wer Journalisten in sein Bierzelt lässt, müsse diese auch frei berichten lassen. Nicht das Hausrecht, sonder allein das Presserecht regle, welche Bilder erlaubt sind und welche nicht.

Mit Kindern auf der Wiesn – Oktoberfest Ratgeber

Wer mit seinen Kindern das Oktoberfest in München besuchen will, sollte dies gut planen. Schon bei der Anfahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Sie daran denken, dass es – wie wir in Bayern sagen – gerappelt voll wird. Die U-Bahnen sind überfüllt, es wird gedrängelt und schon am Vormittag treffen Sie in der Menge auf zahlreiche angetrunkene jeden Alters und Herkunft.

Auch mit Kindern kann man aufs Oktoberfest

Dienstags ist Familientag auf dem Oktoberfest, was vorallem bedeutet, dass viele Fahrgeschäfte und Imbissbuden Sonderpreise anbieten. Allerdings kann es auch hier sehr voll werden. Als geeignetste Besuchszeit mit Kindern gilt die Zeit von Montag bis Freitag, da hier weniger Gedränge herrscht und so das Risiko, die Kinder zu verlieren, geringer ist. Wer aber doch lieber am Wochenende auf die Wiesn möchte, sollte den Vormittag wählen. Wichtig ist, die Kinder möglichst farbenfroh anzuziehen damit man sie leichter erkennt. Kinder die jünger als sechs Jahre alt sind, dürfen sich übrigens nach 20.00 Uhr nicht mehr in den Bierzelten aufhalten, auch nicht in Begleitung der Eltern. Außerdem sind an Samstagen Kinderwagen auf dem Wiesngelände nicht erlaubt.

Bavaria statue overlooking the Oktoberfest.

Image via Wikipedia

Eine gute Idee ist es auch, den Kindern für den Notfall die Handynummer und die Namen der Eltern mitzugeben mit der Bitte, das Kind, falls es verloren geht, zur Kinder-Fundstelle zu bringen. Falls die Kinder schon etwas älter sind, ist es sinnvoll, einen Treffpunkt auszumachen falls man sich aus den Augen verliert. Es sollten allerdings eindeutige und gut sichtbare Treffpunkte wie z.b. ein Riesenrad, sein.

Wiesnbesuch mit Kindern

Auch sollte ein Wiesnbesuch mit Kindern nie über einen ganzen Tag geplant sein. Oft reichen den Kleinen ein paar Stunden Spaß bis sie zufrieden und vorallem erschöpft sind. Falls das Kind über gesundheitliche Probleme klagt, kann vorab das Bayrische Rote Kreuz helfen, die insgesamt drei Stationen auf dem Festgelände haben.

Bitte verlassen Sie sich einfach auf Ihr Gefühl, wenn Sie die Entscheidung treffen, ob sich ein Besuch auf dem traditionellen Oktoberfest mit Kindern lohnt. “Dann basst scho ois!” In den letzten Jahren gab es auch die Möglichkeit, die Münchner Wiesn in Second Life zu besuchen. Das wäre weitgehend gefahrlos für Sie und den Nachwuchs. Viel Spaß mit Ihren Kindern auf dem Oktoberfest!