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Daran erkennt man einen echten bayerischen Biergarten

Biergarten Augustiner Keller

Image by Anne Helmond via Flickr

Woran erkennt man einen echten bayrischen Biergarten?

Natürlich daran, dass es so richtig bayerisch hergeht. Angefangen von den Fahnen und der Tischbedeckung, die im traditionellen Blau-Weiß gehalten werden sollte, und den dazu passenden Tischaccessoires. Man erkennt einen bayerischen Biergarten auch häufig daran, dass ein Maibaum genau in der Mitte ist, und man sofort erkennt, wo man sich in Bayern aufhält.

Achten sie auf die Brauerei Fahne

Dazu ist es typisch für einen bayerischen Biergarten, dass man die Fahne der Brauerei sofort wieder erkennt, sodass man genau sieht, welches Bier hier ausgeschenkt wird. Häufig wird der Biergarten von der Brauerei finanziell unterstützt, und die machen dann im Gegenzug Werbung in dem Biergarten.

Einen Biergarten der typisch ist für Bayern hat außerdem sehr viele Holzbänke, die quasi schon ein Muss sind. Gute Biergärten haben sowohl draußen als auch drinnen viel Plätze und man kann je nach dem Wetter wählen, wo man Platz nimmt. Ein traditioneller Biergarten in München ist außerdem erkennbar, wenn die Bedienung sich in Dirndl kleidet und sehr viel Ausschnitt zeigt. Das verleitet die Männer dazu, mehr Bier zu trinken, und die Atmosphäre steigt so richtig an. Viele der Bedienungen müssen weiblich sein, da männliche Bedienungen einfach nicht typisch wären. Einen bayerischen Biergarten erkennt man außerdem an den festlichen Bekleidungen der gesamten Bediensteten, die sich meist in bayerischer Kluft zeigen.

Oktoberfest Survival Guide

kann

Gerade wer zum ersten mal auf das Oktoberfest fährt ist als Neuling ohne den ein oder anderen Tipp recht aufgeschmissen. Darum gibt’s jetzt hier den Oktoberfest Survival Guide (Oktoberfest Überlebenstraining), damit das erste Oktoberfest im Leben ein voller Erfolg wird und so auch nicht das letzte Mal bleibt.

Wiesn Bekleidung

MUNICH, GERMANY - OCTOBER 03:  A couple dresse...

MUNICH, GERMANY -  Getty Images via @daylife)

An vorderster Stelle steht natürlich die Mode, wie das Rheinland seine Kostüme zu Karneval hat so haben die Bayern ihre Trachtenmode anlässlich des Oktoberfestes.

Wer sich modisch also nicht von Anfang an schon ins Aus katapultieren möchte sollte sich der dort herrschenden Mode wenigstens ein bisschen anpassen.
Für die moderne Frau im Trachtenlook stehen zahlreiche Dirndl in den verschiedensten Längen, Mustern und Designs zur Verfügung. Der moderne Mann trägt auf dem Oktoberfest dagegen die typische Lederhose.

Wichtig für gelungene Tage auf den Wiesn sind bequeme Schuhe, so sollte man als Frau nicht die höchsten High Heels auspacken die man finden kann. Bewusst sollte man sich bei der Wahl der kompletten Garderobe darüber sein das der ein oder andere Liter Bier einen treffen kann-

Essen und Trinken auf dem Oktoberfest

Ein absolutes No Go auf dem Münchner Oktoberfest ist das mitbringen irgendwelcher Speisen oder Getränke, damit würde man schnell anecken und der Spaß am Fest wäre schnell verflogen.

Maß-mug

Anstoßen (Photo credit: Wikipedia)

Wer es bis die tief in die Nacht auf dem Oktoberfest aushalten möchte sollte dafür sorgen das ein gewisser Alkoholpegel nicht überschritten wird und der Körper generell mit ausreichend anderer Flüssigkeit versorgt ist. Denn sonst kann es entweder zum Vollrausch kommen oder aber auch zum Kreislaufzusammenbruch auf Grund mangelnder Flüssigkeitszufuhr.

Allerdings ist es auch schwer komplett nüchtern es zu später Stunde zwischen all den angeheiterten Menschen auszuhalten, weswegen sich ein leichter Schwips schon empfiehlt.

In der Gruppe auf der Wiesn

Besucht man mit mehreren Freunden die Wiesn sollte man von Anfang an Vorkehrungen für denn Fall treffen das man sich aus den Augen verliert. Denn verliert man sich einmal ist es ohne vorherige Absprache schwer bis unmöglich einander wieder zu finden.
Für diesen Fall sollte man zum einen einen Treffpunkt ausmachen an dem man sich trifft sobald aufgefallen ist das eine oder mehrere Personen fehlen und zum anderen ist es ratsam immer ein Mobiltelefon parat haben.

Ein Mobiltelefon ist auch dann nützlich wenn plötzlich ein Taxi oder gar die Polizei oder der Notarzt benötigt werden. Bei einer so hohen Anzahl von Menschen passieren leider auch jedes Jahr immer wieder Unfälle oder Diebstähle. Um sich vor Diebstählen zu schützen empfiehlt die Polizei übrigens Wertsachen nah am Körper zu tragen und nicht aus den Augen zu lassen.

Flirten auf der Wiesn

Wie war das mit dem Bändchen am Dirndl?

Merke:

„Schleife rechts ist schlecht.” (vergeben, verheiratet)

“Schleife links, Glück bringt’s!” (single)

Theoretisch gibt es auch noch die Möglichkeit, die Schleife vorne zu tragen (Jungfrau). Nur wenige Frauen wollen das heute noch so machen.

Hinten gebunden bedeutet Witwe, obwohl Kellnerinnen hinten einfach praktischer finden, weil sie sich leichter durch die engen Bierbänke schummeln können. In Gegenden wie der Steiermark ist es Tradition, immer hinten zu binden.

Sieht man von diesen Besonderheiten ab, gelten auf der Wiesn ganz normale Flirtregeln, wie sie immer gelten.

Fazit

Wer all diese Tipps und Ratschläge befolgt wird sicher schöne Tage auf den Wiesen haben und gerne auch ein weiteres mal das Oktoberfest feiern. Sogar mit der Familie.

 

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Brotzeit in Biergarten mitbringen erlaubt?

In vielen Biergärten ist das Mitbringen seiner eigenen Brotzeit laut bayrischer Biergartenverordnung erlaubt. Natürlich gibt es in jedem Biergarten hauseigenes Essen, aber ein alteingesessener Biergartenbesucher nimmt lieber seine eigene Brotzeit mit, um sie dort genüsslich bei einem kühlen Bier zu essen.

Die Brotzeit gehört in den Biergarten

brezl&obazda

Image by AnitraVivi via Flickr

Wenn man die ganze Sache einmal traditionell betrachtet, so hat man immer schon seit Jahrzehnten seine eigene Brotzeit mit in den Biergarten gebracht. Einfach aufgrund dessen, dass es meist die Brauern einer Bierbrauerei waren, die früher die Biergärten betrieben und diese durften in früheren Zeiten kein Essen verkaufen. Natürlich wurde es in der heutigen Zeit erst nicht so gern gesehen, wenn jemand sein eigenes Essen mitbrachte und der Biergartenbesitzer lediglich an Getränken verdienen konnte, doch mittlerweile hat man sich daran gewöhnt und es gehört auch schließlich zur Tradition.
Die meisten Biergärten in denen man von einer zünftigen Brotzeit spricht, liegen in Bayern. Hier gibt es als Beispiel für eine kräftige Brotzeit:

Obazda (angemachter Käse) auf Brot

Image by Josef Türk Reit im Winkl Chiemgau via Flickr

Obazda & Brezel

Brezeln, das ist ein krosses Laugengebäck das leicht mit Salzkrümeln überzogen ist, dann gibt es Schwarzbrot mit Kruste in dicken Scheiben, weiter gehört Obazda zu einer Brotzeit, das ist ein Streichkäse aus Camembert, Paprika und Sahne welcher dick auf die Brotscheiben gestrichen wird.

Dann gibt es Radi. Das sind  hauchdünne Rettichscheiben, die vorher in Salz eingelegt wurden und somit wurde ihnen das Wasser entzogen. Ja und ganz bekannt ist der Leberkäse. Das ist als Laib gebackenes Fleisch, welches in Scheiben geschnitten und dann serviert wird, aber es enthält keine Leber und auch keinen Käse.
Das ist nun aber nur eine Spezialität, wie sie in Bayern üblich ist. Biergärten gibt es Deutschlandweit und jeder kann natürlich dass mit zu seiner Brotzeit bringen, was er essen mag und möchte.

Die besten Biergartenschmankerl

Nicht zu Unrecht findet man in den meisten Biergärten salzhaltige Nahrung auf der Speisekarte.
Bier, welches vornehmlich in eben solchen getrunken wird, verursacht im Körper einen Mangel an Natrium.
Dieser Mangel entsteht auf Grund des hohen Anteils an Kalium, enthalten im Gerstensaft des Biers.
Deshalb werden in Biergärten hauptsächlich Brotzeiten und deftige Mahlzeiten angeboten.
Neben frischen Brezen und Weißwurst mit süßem Senf gibt es Rettich, sowie Brot mit Schmalz.
Eine mit Salz bestreute Brezel gleicht den Salzhaushalt aus und der Rettich wirkt durch seine Schärfe antibiotisch und liefert Wasser.
Das Brot und der süße Senf liefern die notwendigen Kohlenhydrate.
Weitere typisch bayrische “Biergartenschmankerl” sind Leberkäse, Hähnchen, Salate, Pommes, Obatzda und Fingerfoods.

In vielen Münchner Biergärten kann man das Essen selbst mitbringen, so dass nur die Getränke im Biergarten bezahlt werden müssen. Dies eignet sich besonders für Familienausflüge.
Diese Tradition hat einen geschichtlichen Hintergrund.
Damals wollten die Bierbrauer ihr Bier möglichst direkt an den Kunden weitergeben und stellten deshalb Tische und Bänke auf, wo sie es frisch vom Fass gezapft verkauften.
Auf Grund eines Protests seitens der Wirte, beschloss Ludwig der 3. ausschließlich den Ausschank zu erlauben.
Die Gäste waren somit gezwungen ihre “Brotzeit” selbst mitzubringen.
Heutzutage reichen die Biersorten von hellem und dunklem Bier, bis hin zu Mischgetränken wie Radler und werden meist in einer Maß serviert. Eine Maß umfasst einen Liter.
Bier und “Schmankerl” können im Freien während der Saison bei schönem Wetter genossen werden.