Die besten Biergartenschmankerl

Nicht zu Unrecht findet man in den meisten Biergärten salzhaltige Nahrung auf der Speisekarte.
Bier, welches vornehmlich in eben solchen getrunken wird, verursacht im Körper einen Mangel an Natrium.
Dieser Mangel entsteht auf Grund des hohen Anteils an Kalium, enthalten im Gerstensaft des Biers.
Deshalb werden in Biergärten hauptsächlich Brotzeiten und deftige Mahlzeiten angeboten.
Neben frischen Brezen und Weißwurst mit süßem Senf gibt es Rettich, sowie Brot mit Schmalz.
Eine mit Salz bestreute Brezel gleicht den Salzhaushalt aus und der Rettich wirkt durch seine Schärfe antibiotisch und liefert Wasser.
Das Brot und der süße Senf liefern die notwendigen Kohlenhydrate.
Weitere typisch bayrische “Biergartenschmankerl” sind Leberkäse, Hähnchen, Salate, Pommes, Obatzda und Fingerfoods.

In vielen Münchner Biergärten kann man das Essen selbst mitbringen, so dass nur die Getränke im Biergarten bezahlt werden müssen. Dies eignet sich besonders für Familienausflüge.
Diese Tradition hat einen geschichtlichen Hintergrund.
Damals wollten die Bierbrauer ihr Bier möglichst direkt an den Kunden weitergeben und stellten deshalb Tische und Bänke auf, wo sie es frisch vom Fass gezapft verkauften.
Auf Grund eines Protests seitens der Wirte, beschloss Ludwig der 3. ausschließlich den Ausschank zu erlauben.
Die Gäste waren somit gezwungen ihre “Brotzeit” selbst mitzubringen.
Heutzutage reichen die Biersorten von hellem und dunklem Bier, bis hin zu Mischgetränken wie Radler und werden meist in einer Maß serviert. Eine Maß umfasst einen Liter.
Bier und “Schmankerl” können im Freien während der Saison bei schönem Wetter genossen werden.

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One Response
  1. Sophie says:

    Sehr schoener Beitrag, ich lese den Blog auch schon eine weile. :-)

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